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Review: We Vibe 4

Review: We Vibe 4Score 57% Score 57%

Die Idee eines Paarvibrators ist eigentlich keine neue, aber der We Vibe versprach etwas besonderes zu sein. Ein Vibrator der dem weiblichen und dem männlichen Partner in gleichen Teilen Befreidigung verschaffen soll musste ausprobiert werden.

Frauen sind von der Idee ihrem Partner einen Vibrato für das Liebesspiel vorzuschlagen meist nicht sehr begeistert, könnte hier der Partner doch denken, dass die eigene sexuelle Leistung nicht ausreichend ist. In Wahrheit ist dies aber sehr selten der Fall. Eine Studie von 2011 zeigte sogar, dass die Nutzung eines Vibratos im Kontext einer Beziehung – sei sie nun heterosexuell oder homosexuell – zu einer höheren sexuellen Befriedigung führt. Auch sorgen Vibrationen in den seltensten Fällen für eine Abstumpfung der eigenen sexuellen Erregbarkeit.

Wenn nun die wissenschaftlichen Dinge abgehandelt sind, können wir uns nun um den We Vibe 4 kümmern.

WAS IST DER WE VIBE EIGENTLICH:

Auf den ersten Blick wirkt der We Vibe eher putzig als angsteinflößend. Dafür sorgt sowohl die kompakte Form, als auch die beruhigenden Farben „Pink“ und „Lila“ in denen der Vibe erhältlich ist.
In der Packung findet man eine ausführliche Bedienungsanleitung, einen Aufladeständer und eine Fernbedienung. Die dazu gehörige App kann man sich im App Store von Apple.

In dieser App lassen sich verschiedenste Vibrationsplaylisten erstellen. Die Verbindung zwischen Smartphone und Vibrator funkt über Bluetooth.
In der App finden sich auch andere Tipps und Tricks, die man sich ansehen kann, ohne eine Verbindung zu dem Vibe herzustellen.

Die Form des We Vibe 4 ist in etwa wie ein langgezogenes C. Ein Ende ist als G-Punkt Stimulator gedacht und soll damit eingeführt werden, während die andere Seite von aussen den Zweck der klitorale Stimulation erfüllen soll.
Wenn der Vibe richtig eingeführt wurde sitzt er fest, aber nicht zu eng. Beim Einführen hilft es, lieber etwas zu viel Gleitgel als zu wenig zu nutzen.
Man kann dann die Vibration entweder mit der kleinen Fernbedienung oder mit der iPhone App bedienen.

Der Vibe sitzt sogar so angenehm, dass man ihn bei der Arbeit oder beim Essen tragen kann. Wenn beide Partner die We Connect App installiert und verbunden haben, kann der Vibrator auch komplett über das Internet ferngesteuert werden. Ein großer Spaß!

Während des Sex kann der Penis unter dem G-Punkt penetrieren, aber diese Stimulation wird nicht zwingend gebraucht.

Wir beschäftigten uns etwa einen Nachmittag mit allen Einstellungen, wie sich die einzelnen Vibrationswellen auswirken, wie weit die Fernbedienung reicht und welche Stärken wir wohl einsetzen sollten.

Die Möglichkeiten den Vibe einzusetzen sind beeindruckend groß. Wenn man eine Idee hat wie man ihn nutzen könnte lohnt es sich diese Idee einfach mal in die Tat umzusetzen.
Die App gibt weitere Ideen und Hinweise, wie man den Vibe nutzen kann – Zum Beispiel unter dem Kinn während dem Orales. Über diese Idee waren wir sehr dankbar – probiert es gerne selber aus!

In der App kann man sich ebenfalls ganz einfach eigene Playlisten der Vibration zusammenstellen. Dies ist nicht ganz so wie das Mixtape für den Schwarm, aber vielleicht sogar ein Stück besser. Diese Playlisten sind mit einem eigenen Namen der Wahl speicherbar

LOS GEHT’S:

Erst einmal ein wenig überwältigt ob der ganzen Möglichkeiten, begannen wir uns langsam heranzutasten. Erst einmal langsam probieren wie der Vibe sich wo anfühlt.
Wir machten die Erfahrung, dass viel GLeitgel hilft, vor allem, wenn der Vibe zusammen mit dem Penis in der Partnerin platziert werden soll.
Wenn dieser etwas seltsame Moment aber erst einmal hinter sich gebracht wurde konnten wir die Vibrationen sehr genießen. Es ist ein interessantes Gefühl, wenn sowohl die Klitoris als auch der Penis gleichzeitig mit Vibrationen verwöhnt werden.

DIE NUTZUNG:

Die klitorale Stimulation fühlte sich großartig an, war aber auf Grund der persönlichen Präferenz etwas zu schwach. Wenn man den Vibe benutzt muss man sich daran gewöhnen, erst einmal viel einzustellen und die eigene Lieblingseinstellung zu finden. Wenn man diese ganze Sache mit Humor sieht, vereinfacht das vieles und sollte die Beziehung auch enger zusammenschweißen.
Uns viel zum Beispiel die Fernbedienung oft aus dem Bett, oder der recht schwache Empfang der Verbindung zum Handy fiel immer mal wieder aus.

Und wie es bei vielen Paarvibratoren so ist: Man findet heraus was man mag und was weniger. Und diese Information ist nahezu unbezahlbar. Auch hier gilt: Kommuniziert viel mit eurem Partner!

FAZIT:

Eine der Erkenntnisse die man durch Nutzung des We Vibes ziehen kann ist: Jeder Teil des Paares wird eine extrem unterschiedliche Erfahrung machen. Das Geheimnis dieser Art von Vibratoren ist, die Art der Nutzung zu finden, die in die eigene Beziehung passt.
Wir zogen irgendwann den meisten Spaß aus der Möglichkeit der Fernbedienung der Vibrationsmuster. Beim Sex selber hat der We Vibe eher gestört.

Vielleicht wird euer Er den Vibratos am liebsten um seinen Penis spüren, während eure Sie den Vibrator am liebsten in sich spürt. Vielleicht gefällt er euch aber auch am besten im Hintern? Hier kann einen eigentlich nur die eigene Fantasie hindern. Wie man den Vibratos nutzt liegt vollkommen an euch – Nachdem man sich erst einmal ausführlich mit der Bedienungsanleitung und dem Drumherum beschäftigt hat.

Nun kann man sich fragen: „Wieso denn so wenig Prozent?“ Die Antwort darauf ist leicht: Man kann selber mindestens 30% draufrechnen, wenn man kein Problem damit hat, das sämtliche Nutzerdaten der App an den Hersteller gesendet werden. Bis dieses Problem nicht behoben ist, bleibt es bei der doch recht geringen Wertung, die den eigentlichen Spaß mit dieser App nicht widerspiegelt.

Also, wie ist es nun?

57%

Gesamt Ein sehr schönes Design, gepaart mit einer interessanten Idee. Für paare mit liebevollem, genussvollem Sex genau das richtige. Die Freude wird leider dadurch getrübt, dass die App Nutzungsdaten nach Hause sendet.

Verpackung
70%
Qualität
90%
Spaß
70%
Datensicherheit
0%

About The Author

Nils Hero

Der Gründer dieser Website; der, der für die vielen kleinen Links sorgt, manchmal auch längere schreibt, aber vor allem dafür zuständig ist, dass hier alles rund läuft.

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